Wir werden eine Familie…irgendwie

Lang ist her, daher mal wieder ein Lebenszeichen.

Mittlerweile lebt der kleine Mann nun seit beinahe 3 Monaten bei uns-und er ist tatsächlich nicht mehr weg zu denken. Dieser kleine Mann ist ein Sonnenschein durch und durch. Er hat seinen Willen und den weiß er beizeiten auch deutlich kund zu tun, aber selbst das kann ich (noch) genießen.

Ich bin eine sehr strukturierte Person, aber unser Alltag hat sich bisher noch nicht so richtig einpendeln können. Mein Mann ist seit vielen Wochen krank geschrieben und so haben wir (unfreiwillig) viel Zeit miteinander. Das ist natürlich super genial für unseren kleinen Mann, können wir so einfach viel miteinander unternehmen.

Mittlerweile haben wir seinen Geburtstag feiern dürfen und haben unseren Radius auf das normale Level vergrößert. Wir haben Freunde und Familie kennengelernt und festgestellt, dass es gut ist für uns selbst unter Menschen zu kommen. Gleichzeitig entwickel ich eine absurde Scheu vor Kontakten. Denn manchmal ist es deutlich zu spüren wenn der kleine Mann unsicher wird.

Letztens hatten wir Freunde mit 3 Kindern zu Besuch. Als wir im Garte spielten war alles kein Problem. Aber als die Familie dann zum Abendbrot spontan blieb und mit in die Wohnung kam war unser Junge sehr verwirrt. Er kam immer wieder zu mir gerannt, wollte auf meinen Arm, klopfte mir auf die Brust und sagte immer wieder „Mamma“. Dabei hörte ich sowohl ein Ausrufezeichen als auch ein Fragezeichen. Immer wieder bestätige ich ihm, dass ich seine Mamma sei, er bei mir sicher ist und unsere Freunde später nach Hause fahren würden, wir aber bleiben würden. Was er tatsächlich davon verstand weiß ich natürlich nicht, aber es geht ja auch primär um ein zu übermittelndes Gefühl von Sicherheit, durch Worte und ganz bewusstes Festhalten.

Aber deutlich zu merken ist somit: Es arbeitet in ihm und das ist gut.

Gleichzeitig schläft er jeden Abend entweder auf meiner Brust oder der meines Mannes ein. Gleichzeitig merke ich wie ruhig er wird wenn er auf mir liegt und ich für ihn bete. Und wie er es liebt morgens in unser Bett getragen zu werden und einfach noch zu kuscheln, am besten wieder auf uns.

Das sind immer wieder geschenkte Momente die wir ganz bewusst genießen. Und die wir ihm gönnen.

ALso: Wir werden eine Familie 🙂

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Anbahnen

Nachdem mein Mann und ich nochmal genüsslich eine Woche an der Nordsee verbracht und dabei bewusst den vorerst letzten Urlaub zu zweit genossen haben, gehts ganz fix los.

Wir sehen den kleinen Mann nun alle zwei Tage, er verbringt einige Stunden bei uns. Erst war er noch in Begleitung hier, dann aber ganz bald auch alleine. Wir haben mittlerweile einen Kindersitz geschenkt bekommen, sodass wir ihn nun immer abholen und zurückbringen können. Eigentlich haben wir bisher immer das Gleiche gemacht: Bei uns ankommen, die Wohnung inspizieren, Spielen, Schuhe an und raus zu  den Kühen um die Ecke und dann im Garten spielen. Das ist uns ganz wichtig, einfach damit er weiß, wo die „Base“ ist und sich erstmal hier bei uns auskennt. Irgendwann werden wir dann unseren Radius vergrößern. Mittlerweile weiß er wo in diesem unseren Radius alles ist und fängt an sich freier zu bewegen. Wobei er immer den Blick auf uns hält, damit wir ja nicht weggehen.

Diese Woche hatte ich ihn sogar 1x allein bei mir. Das war verrückt irgendwie. Klingt vielleicht komisch, aber einen ebenbürtigen Gesprächspartner hat man da nicht gerade 🙂 Ja schon klar, muss er ja auch nicht. Ich hab dann irgendwann Musik angemacht und habe angfangen zu tanzen. Er wollte dann ganz schnell in meinen Arm und hat sich tatsächlich ein ganzen Lied lang von mir durch das Zimmer tanzen lassen und ganz fest in mich gekuschelt. Oh man war das ein schöner Moment!

Insgesamt rauscht die Zeit aber ziemlich. Ich springe hin und her zwischen meinem Schichtdienst, den Kleinen sehen, die Wohnung umräumen-ausräumen und aufräumen (es will ja irgendwo ein Kinderzimmer entstehen). Am Montag zum Beispiel sind wir durch den Möbelschweden gehetzt um ein Kinderzimmer zu kaufen und eine ganze Menge Geld auf den Kopf zu hauen. Das war nicht unbeding so wie ich es mir vorher ausgemalt hatte, dass ich romantisch schlendernd mit meinem Mann entspannt dadurch laufe. Naja, was andere in ein paar Monaten machen muss nun schneller gehen…da gehts halt grad noch nicht romantisch ..

Um aber nochmal ein paar Stichpunkte zur bisherigen Anbahnungszeit reinrieseln zu lassen:

  • heimlich und schnell in die Kleidung des Kleinen schauen um sich die Größe zu notieren
  • eigentlich gar nicht zu wissen was man denn schon für Kleidung kaufen soll
  • eigentlich bisher gar nichts über die Geschichte des Kleinen wissen
  • gehetzt durch den Ikea laufen
  • Möbel nach einem 24 Std. Arbeitstag aufbauen und danach den Kleinen abholen
  • irgendwie jeden Tag auf Online Portalen den Einkaufswagen voll machen, dann aber feststellen, dass ich noch gar nicht weiß was er wirklich braucht
  •  in einer Parallelwelt leben zwischen Eltern-Sein und einfach nur ein müdes Ehepaar-Sein
  • merken, wie der Kleine immer mehr Kontakt aufnimmt, Nähe sucht und es dabei aber zum Glück parallel gut in seinem Kopf arbeitet, was man ihm wirklich ansehen kann

Wir sind wirklich froh das wir merken dürfen, der kleine Mann, der ist es. Die Reise ist also losgegangen und ist bisher noch voller stolpern und panischen umsehen, aber immer mit einem Grinsen auf den Lippen.

Zum ersten Mal in diese blauen Augen sehen

Dieser Tag, diese unsicheren Gefühle und dieser Moment wird uns für  immer im Gedächtnis bleiben.

Wir klingeln, uns wird aufgemacht und schon steht dieser kleine Mann mit seinen strahlenden blauben Augen vor uns. Wir hocken uns hin, begrüßen ihn, er versteckt sich.

Von der Bereitschaftspflegemutter werden wir in das Spielzimmer geführt. Dort sitzen wir auf dem Fußboden. Der Kleine will spielen, lößt sich immer mal von ihr. Wir merken, er will in Kontakt zu uns kommen und traut sich gleichzeitig nicht. Durch verschiedenste Angebote zu spielen taut er langsam auf, nähert sich uns und dann, ganz langsam, spielt er mit uns. Gleichzeitig sucht er immer wieder die Rückversicherung bei der Pflegemutter. Sie sagt uns, dass die Kleinen immer was merken und auch er spürt, dass wir nicht „einfach so“ zum Spielen da sind. Er kuschelt sich häufig in seine Pflegemutter und sie bestätigt, dass er sehr unkompliziert und kuschelig ist.

Wir wir es uns gedacht haben, ist er im Kontakt zu Hrn. Stü noch zurückhaltender. Hr. Stü ist einfach eine Erscheinung von Mann, nicht gerade zierlich. Außerdem hat er einen Vollbart, das hat schon mehrere Kinder abgeschreckt. Ganz witzig wirds dann aber nach ca. 1 Stunde. Der Kleine nähert sich Hrn. Stü, fasst ihm in den Bart und fasst sich selbst ans Kinn. Er schaut verdutzt. Oh man, das war sowas von niedlich.

Irgendwann ging die Pflegemutter raus, der Kleine lag gerade auf einer Schaukel. Hr. Stü und ich haben ihn geschaukelt und zusammen gesungen. Ich habe ihn gekitzelt und er strahlte und kicherte. Ich glaube, das war der Moment. Da hats „Ping“ gemacht. Unhörbar und auch erst jetzt bemerkbar.

Dieser Kleine Mann wird zu uns kommen. Wir werden ihm ein Zuhause und eine Familie geben. Wir werden ihn kuscheln. Und wir werden für ihn beten.

Als wir aus dem Haus ins Auto stiegen, waren wir einfach nur überfordert.

Wie muss man sich jetzt fühlen? Was passiert jetzt? Hätte es anders laufen müssen? Keiner sagt einem, was jetzt „normal“ ist. Zuhause angekommen rief ich meine Mutter an. Sie hat mich beruhigt und gesagt: „Jede Mutter die ihr Neugeborenes nach Hause bringt ist überfordert von ihren Gefühlen und der Veranwortung. Jetzt geht es dir auch so.“ Das hat mich tatsächlich beruhigt.

Bald wird hier ein kleiner Mann durch die Wohnung rennen. Bald werde ich soetwas wie eine Mutter sein (das kann ich für mich noch nicht ganz verstehen, aber vielleicht kommt das ja noch).

An alle, die hier mitlesen: Danke für euer Dran-Denken und Mitbeten! Gott ist großartig und beweißt seinen Zeitplan gerade wieder auf so geniale Weise, das wir beide nur staunen können. Dazu aber ein ander Mal mehr 🙂

Updates und Wundertüten

In den letzten Wochen gab es viele Telefonate, Gedanken und Gebete.

Wir haben uns getroffen mit dem Jugendamt und viel gewartet auf Nachrichten, Zwischenupdates und ähnliches.

Heute nun haben wir die besagte Mutter des Kleinen getroffen. Vorher konnte sie sich nicht am mich erinnern, als sie mich dann sah, fiel es ihr wieder ein. Wir hatten ein sehr gutes Gespräch. Moderiert von der Dame aus dem Jugendamt konnte sie ihre Beführchtungen und Wünsche äußern. Sie kann sich sehr gut vorstellen, dass ihr Kleiner zu uns kommt. Das wir seine neue Familie werden.

So gut habe ich mir das Gespräch wirklich nicht ausgemalt. Ich dachte, es wäre irgendwie angespannter oder komischer. Wir konnten sogar miteinander lachen. Verrückt. Mehrmals haben wir uns tief in die Augen gesehen und sie sagte mir: Bitte pass gut auf meinen Kleinen auf.  Und ich konnte ihr sagen: Ich verspreche dir, das mache ich.

Und genauso wichtig war es ihr zu sagen, dass sie die Mutter bleibt. Das sie weiterhin Rechte hat und in alle wichtigen Dinge, die außerhalb des Alltags anliegen, mit einbezogen wird.

Hach, man bin ich erleichtert. Deshalb klingt das alles vielleicht gerade etwas abgehackt.

Wir treffen den Kleinen bald zum ersten Mal, sind aber heute schon dabei die Möbel umzuräumen und uns auf ein Kleinkind einzustellen.

Ich kann euch sagen, ich bin sooo sehr dankbar darüber wie es gelaufen ist und das wir nun mit einem guten Bauchgefühl in die Zukunft starten können. Auch wenn wir natürlich nicht wissen, ob es so harmonsich weitergeht und wie der Kleine sich entwickeln wir. Aber: Das Leben ist eine Wundertüte. Und ich erwarte, dass Gott viele Wunder tun kann!!

Zwischenstand (-stopp)

Sooooo, zunächst einmal möchte ich festhalten, dass einfach und unkompliziert ja auch langweilig wäre. Wir suchen die Herausforderung und den Wellengang….oder beide suchen nach uns. Gott weiß.

Was ist also passiert? Ohne zu viele Details nennen zu wollen folgendes:

Wir waren im Jugendamt, die Dame stellte uns einen kleinen Jungen auf dem Papier vor und erzählte uns ein wenig über sein aktuelles Verhalten. Viel mehr konnte sie uns nicht sagen, da sie selbst den „Fall“ gar nicht betreuen würde. Aber da sich alles positiv anhörte sagten wir zu, den Kleinen kennenlernen zu wollen. Man zeigte uns ein Bild mit einem strahlenden kleinen süßen Jungen. Und mein Herz reagierte nur „Nicht zu schnell einlassen, nicht zu schnell verlieben, wer weiß, wer weiß“.

Naja, das Bild durften wir auch mitnehmen, was ich nicht erwartet hätte. Die nächsten Schritte den Kleinen zu Treffen überließ man uns, da wir das auch alleine schaffen würden (ja, das würden wir auch).

Im Anschluss setzten wir uns in ein Café und da fiel es mir ein: Ich könnte die Mutter kennen. Und so war es dann auch. Ich habe in einem anderen beruflichen Kontext bereits mit der Mutter zusammen gearbeitet und dabei nicht nur schöne Sitautionen gehabt.

Wir also zurück ins Jugendamt und dies mitgeteilt. Nunja. Soweit der Ist-Stand. Jetzt läuft im Amt die Klärung ob etwas dagegen sprechen würde wenn wir den Kleinen dennoch aufnehmen bzw. was die Mutter dabei für ein Mitspracherecht hat.

Ich sags ja, einfach wäre zu einfach. Also warten wir wieder ab. Und schauen uns das Bild natürlich nicht an. Und hoffen, dass Gott dabei wieder die Ereignisse im Hintergrund orchestriert. Und der Hammer ist, seine Namensbedeutung trifft in unsere Sitaution so sehr ins Schwarze, dass wir dabei Gänsehaut bekommen haben und Lachen mussten. Vielleicht hat Gott ja auch hier schon seine Finger im Spiel gehabt.

Und vielleicht sind andere für den Kleinen genau die richtigen Eltern. Gott weiß das. Und ich vertraue das Gott alles gut fügen wird.

Und in der Zwischenzeit beten wir mutig, dass der Kleine zu uns kommt und alle Umstände sich so fügen, dass es für alle Seiten gut wird.

Also wenn ihr mögt, betet doch gerne mit.

Der Anruf?!

Ich habe mich lange nicht mehr gemeldet. Mein Leben war sehr durcheinander durch sehr viele Wellenbewegungen was meine Arbeitsstelle betrifft.

Irgendwie sind seit meiner Advents-Wartezeit nun schon wieder 3 Monate vergangen. Natürlich denken wir häufig darüber nach wann „es“ wohl losgehen könnte und wie das dann sein wird. Oder auch: Warum ist „es“ noch nicht passiert? Wir haben aber gleichzeitig auch einfach unser Leben gelebt, waren spotan im Urlaub und sind sehr überarbeitet.

Gestern also, ich saß an einer Ausarbeitung für meine Ausbildung, rief das Jugendamt an.

Ich war gedanklich voll in meiner Ausarbeitung. „Hallo Frau Stü., ich würde gerne einen Termin mit ihnen vereinbaren, wir haben einen Kindervorschlag für sie.“ Und wie reagiere ich?!

„Achso, alles klar, ja dann am besten Montag, das passt ja immer gut. Super, vielen Dank, dann bis Montag.“ Tututututut…..

Ich legte auf und machte weiter. Als wenn ich gerade einen Zahnarzttermin vereinbart hätte. Nach ca. 5 Minuten sackte es dann tiefer in mein Verständnis und ich realisierte „Wow, das war jetzt der Anruf auf den wir gefühlt seit 1,5 Jahren warten. Krass“. Dann hab ich meinem Mann schnell geschrieben er solle mich mal anrufen. Tat er dann auch. Ob ich was gefragt hätte, fragte er mich. Ob sie mir was erzählt hätte über das Kind. Öhhhm….nö nicht so wirklich.

Wie lustig das ist. Da plant, hofft, denkt und fühlt man so lange und wenn der Anruf dann kommt, dann ist es irgendwie doch ein normaler Anruf. Und ich bin sehr entspannt. Ich hätte gedacht ich drehe dann total durch. Nein, ich bin ruhig. Und zuverlässig.

Ich vertraue einfach darauf, dass Gott einen guten Grund hatte bis jetzt zu warten und das er einen guten Grund hat, dass der Anruf jetzt kommt. Und alles weitere lege ich in seine Hand und bin entspannt gespannt auf Montag.

(Naja, ich mir dann doch erlaubt heute Vormittag nach Kinderwagen zu googeln 🙂

Verrückte Sache irgendwie 🙂

Und wenn es das für jetzt ist, dann ist das so und das ist okay.

Neben all den Tagen, an welchen ich mit meinem Leben und meiner Situation mit der Beziehung zu meinem Gott gut klarkomme, stehen Tage wie heute.

Wir wurden zum gemeinsamen Essen mit Freunden eingeladen, alles samt Freunde mit Kindern. Insgesamt waren wir 18 Personen. Allein das ist für mich bereits eine große Herausfordung was die Lautstärke und unterschiedlichen Gespräche angeht. Aber, wie haben lange nichts mehr miteinander unternommen geschweige denn mit den Leuten alleine, also war es wie  zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen (oder 3 Familien 🙂

Naja, da sitzen wir also und ich erzähle von mir. Ich frage meine Sitznachbarin wie es ihr geht. Sie entgegnet sie seien gerade dabei ihr Haus zu planen und ein neues Familienmitglied sei auch unterwegs. BÄM. Ich freue mich für sie, wirklich. Ich nehme sie in den Arm und gratuliere und frage die üblichen Fragen die an dieser Stelle angebracht sind. Sie ist so alt wie ich und bekommt nun das dritte Kind. Aber hey: Alles ist noch gut.

Dann irgendwann erfahre ich, dasss meine Tischnachbarin auch mit dem zweiten Kind schwanger ist bzw. ich sehe ihren Bauch. Aber sie sagt es mir nicht offiziell und ich weiß es eigentlich auch gar nicht offziell, aber es wird am Tisch darüber geredet. Ich bin völlig überfordert und weiß nicht wie ich reagieren soll. Eigentlich habe ich gar nicht reagiert. Eigentlich bin ich völlig überfordert. Und eigentlich ist es doch schön, dass an diesem Tisch 4 Frauen sitzen und davon 2 Schwanger. Eigentlich.

Das Treffen war ansonsten echt nett und mittlerweile bin ich Profi darin mir meine Gefühle nicht anmerken zu lassen.

Während wir ins Auto steigen lasse ich einen stummen Schrei ab und mein Mann, der am anderen Ende des Tisches saß, wusste bereits was mit mir los ist und hält einfach meine Hand. Wir reden über die Situation und das es ja wirklich eigentlich schön ist.

Tja. Was soll ich sagen. Ich freue mich für die Familien und freue mich für die Kinder die Geschwister bekommen. Aber: Es geht immer noch nicht spurlos an mir vorüber und ehrlich gesagt weiß ich nicht ob es das jemals wird oder muss. Ich weiß nur: So ist es. So ist mein Leben und das ihre. Das muss ich aushalten. Das ist die Realität.

Meine Realität in der ich nun in meinem stillen Wohnzimmer sitze und ruhig der Ruhe lauschen kann. Das ist doch auch schon was. Und wenn es das für jetzt ist, dann ist das so und das ist okay.